CD Der chinesische Bär. Geschichten und Musik Mit Gitarrist Philippe Delacombaz, 2010 Fr. 15.-
"Die Problematisierung oder Gefährdung ist schon im Titel angelegt: 'Der chinesische Bär',
das tönt nach herziger Kindergeschichte, nach Pandas und
Gutenachtgeschichten. Dieser Bär ist allerdings alles andere als
herzig. Doch hören Sie selbst.Rolf Hubler, Präsident Die Literarische Biel
• Wettbewerb. Gedicht, Lyrik-Edition Das neue Gedicht der Frankfurter Bibliothek, Brentano Gesellschaft, Frankfurt am Main 2012
• Hundefutter und Bierdosen. Erotische Kurzgeschichte, literatur.ch, Solothurner Literaturtage 2010
• Prosa und Gedichte. Tageszeitungen, Berner Student, 7sky, zeitpunkt.ch, damianbugmann.ch
• Geschichte des AJZ Biel/Histoire du CAJ de Bienne. Bd.1/Vol.1, mit Renato Maurer, Eigenverlag AJZ Biel 2008
• Zwischen verschiedenen Welten. Text in Elite, Arbeitsbuch Bieler Kulturschaffende, Forum des artistes Bienne 2005
• Historische Texte zur CH 91: Burgunderkriege, Schweizer im Ausland, Landwirtschaft, Mystifizierung und Erschliessung der Alpen, Kümmerli+Frey, Bern 1991
ich will Teil sein dieses Planeten, und nicht einer virtuellen Struktur durchgedrehter Primaten, die Lebensräume und Lebewesen ausbeutet und zerstört.
* zoologischer Begriff, bezeichnet die Ordnung der Herrentiere oder
Primaten, zu denen Halbaffen, Affen und Menschen gehören. Die Primaten gehören zur Klasse der Säugetiere.
Hitze
Seit Tagen keine Wolke, satt über dreissig Grad, hier im Supermarkt ist es nicht viel kühler. Diese braungebrannte Dicke mit dem geschlitzten Rock und dem ärmellosen T-Shirt. Sie scheint irgendwie zu wissen, dass ihr Körper vielen Männern gefällt. Ihre schwarzen BH-Träger hängen über die runden Schultern hinab.
Sie stösst einen Seufzer gegen die Hitze aus. Jetzt wendet sie sich in meine Richtung, scheint mein Glotzen nicht zu bemerken, zieht elegant den schwarzen Büstenhalter aus und schmeisst ihn lässig in ihren Einkaufswagen. Die langen, dicken Brüste sind hinter dem dünnen, gespannten Stoff sehr gut sichtbar.
Ich stehe in Flammen. Fantasien jagen sich. Ich halte mich in ihrer Nähe auf und versuche ihr möglichst nahe zu kommen. Sie geniesst die Zuwendung und Bewunderung. Dann stehe ich direkt hinter ihr in der Kassenschlange. Sie beugt sich viele Male vor, um die Waren vom Wagen aufs Band zu legen, jedes Mal gönnt sie mir eine grossartige Aussicht auf ihre gebräunten Brüste.
Es ist heiss. Wir beide haben ein langsames Tempo, als ob wir aufeinander warten würden. Ich bin bereit.
Da kommt ihr Mann und trägt ihr die Einkaufstaschen. Sie blickt im Gehen herausfordernd und entschuldigend zu mir.
Georg Büchner: Lenz - Studienausgabe Ray Bradbury: Fahrenheit 451 Hermann Hesse: Der Steppenwolf Richard Huelsenbeck: Doctor Billig am Ende B. Traven: Die Rebellion der Gehenkten Friedrich Glauser: Die Fieberkurve Bertolt Brecht: Der kaukasische Kreidekreis Alfred Andersch: Die Kirschen der Freiheit Willi Bredel: Die Väter Christa Wolf: Kassandra Volker Braun: Unvollendete Geschichte/Arbeit für morgen Patricia Highsmith: Ediths Tagebuch Patti Smith: Radio Ethiopia Friedrich Dürrenmatt: Der Pensionierte Beat Sterchi: Blösch Franz Hohler: Die Steinflut Rolf Niederhauser: Kältere Tage in sieben Bildern Chlöisu Friedli: Das Gesetz des Waldes Niklaus Meienberg: Die Welt als Wille und Wahn Bernward Vesper: Die Reise
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